Zum Jahresende haben wir uns in der Klimawerkstatt Werder zusammengesetzt. Kein Vortrag, keine Slides, kein Buzzword-Bingo. Stattdessen Sofas, Snacks, Zeit und echte Gespräche. Wir haben gemeinsam zurückgeblickt auf ein intensives Jahr mit KI: Auf das, was uns überrascht hat, was uns beschäftigt und wohin die Reise gehen könnte.
Es ging um sehr konkrete Erfahrungen aus dem Alltag. Wie KI unsere Arbeit verändert. Wo sie hilft, wo sie neue Abhängigkeiten schafft und wo noch viele Fragen offen sind. Wir haben geteilt, woran wir arbeiten, was wir spannend finden und was uns gerade herausfordert. Vor allem aber ging es um eine zentrale Frage: Wie können wir uns gegenseitig besser unterstützen?
Je mehr Tools, Automatisierung und Programme uns Arbeit abnehmen, desto wichtiger wird der menschliche Teil. Der Austausch, das Einordnen, das gemeinsame Nachdenken. Gerade in einer Zeit, in der Intelligenz zunehmend technisch vermittelt wird, brauchen wir Orte, an denen man ehrlich sprechen kann – ohne Leistungsdruck, ohne Selbstdarstellung.
Jahresabschlussrunde in der Klimawerkstatt Werder. Offener Austausch, ehrliche Gespräche und Zeit füreinander.
3 Minuten Abschlussrunde
Zum Abschluss haben wir eine einfache, aber wirkungsvolle Frage in die Runde gegeben:
Was willst du im nächsten Jahr erreichen und wie können wir dich dabei unterstützen?
Die Antworten waren vielfältig. Manche sehr konkret, andere noch diffus. Und genau das war interessant. Es wurde deutlich, wie groß der Wunsch nach Struktur, Austausch und Verlässlichkeit ist – und gleichzeitig, wie viel Organisation und Verantwortung dadrin stecken würde, wenn man so etwas langfristig aufbauen möchte.
Kein Vortrag, kein Programm – sondern gemeinsames Nachdenken darüber, wie KI uns wirklich betrifft.
Themen, Ideen und Bedarfe aus der Runde
Ideen für gemeinsame Formate
- Movie Night mit einem KI-bezogenen Film und anschließender Diskussion
Themen und Bedarfe
- Mental-Health-App als Projektidee
- Unterstützung bei Kontakten, Finanzierung und Teamaufbau
- KI-Modellprojekt für Landwirtschaft mit möglichen Kooperationspartnern
- Bedarf an Zeit, Struktur und Organisationsentwicklung
- Wunsch nach neuen, verlässlicheren Ansätzen jenseits des KI-Mainstreams
Was deutlich wurde
Viele brauchen Austausch. Manche brauchen Struktur. Andere brauchen Sparring, Feedback oder einfach einen Ort, an dem man laut denken darf. Nicht alles ist schon klar und das ist in Ordnung.
Ein Blick nach vorn
Der KI Klub Werder ist aktuell kein Verein. Er ist ein offenes Format, initiiert mit dem Wunsch, einen lokalen Raum für Austausch, Lernen und gemeinsames Erkunden von KI zu schaffen.
Der Abend hat gezeigt: Daraus könnte mehr werden. Wir wollen ein Verein werden! Aber nicht allein.
Für das kommende Jahr braucht es Menschen, die Lust haben, mitzudenken, mitzugestalten und auch Verantwortung zu teilen – sei es bei Inhalten, Organisation, Formaten oder einfach beim Zusammenhalten der Gruppe.
Wenn du Interesse hast, Teil dieses nächsten Schritts zu sein oder einfach neugierig bist, melde dich gern per Mail an: admin@ki-klub-werder.de
Der KI Klub Werder soll ein Ort bleiben, an dem Technologie nicht trennt, sondern Gespräche ermöglicht.
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