Andere verbringen die Herbstferien auf dem Sofa. Alvin hat sich für das Klubbüro in der Alpenstraße entschieden. Mutig. Oder neugierig. Wahrscheinlich beides.
Praktikumswoche im Klubbüro in der Alpenstraße: Alvin und Tim bei der Arbeit.
Montag: Ankommen und Schlüssel verstehen
Vereinsvorstellung und die Basics von GitHub und Co. Dazu die Lernfelder der Woche: Wie funktionieren Sprachmodelle und Agenten? Wie steuert man sie? Und was ist eigentlich dieses „Vibe-Coding“, von dem alle reden?
Das echte Praktikumsdokument: So benutzt der KI Klub GitHub – von der lokalen Kopie über den Pull Request bis zum Auto-Deploy.
Dienstag und Mittwoch: Mit Agenten arbeiten
Beim KI Klub arbeiten nicht viele Menschen. Ein Großteil der Vereinsarbeit läuft mit KI-Agenten, gesteuert über Paperclip.dev. Sie übernehmen Aufgaben — und wollen angeleitet werden wie ein sehr eifriges Team, das gern mal zu wörtlich nimmt, was man ihm sagt. Alvin hat ausprobiert, wie man ihnen klare Aufträge gibt, ihre Ergebnisse prüft und wann man besser nochmal nachfragt.
Alvin hat das interne CRM auf Vordermann gebracht und eine erste Liste mit zehn lokalen Unternehmen erstellt, die für die KI-Schulungen des Vereins infrage kommen. Die haben wir dann gleich angeschrieben.
Donnerstag: Homeoffice und Vibe-Coding
Work-from-home-Tag mit ganz viel Vibe-Coding im eigenen Projekt. Alvin hat sich in Replit eingefuchst und damit drei Webseiten für das in-werder.de-Projekt erstellt. Natürlich wurde viel mit Claude Code gearbeitet, um die Arbeit von Replit zu korrigieren. Ziel war, keinen AI Slop zu produzieren.
Konzeptentwurf Nummer eins: ein Malerbetrieb. Alle drei Seiten sind Entwürfe zum Üben — keine echten Unternehmensseiten, keine Aufträge. Firmennamen, Anschriften und Rufnummern sind geschwärzt, die Stockfotos wegen ungeklärter Nutzungsrechte entfernt.
Konzeptentwurf Nummer zwei: ein Friseursalon, mit eigenem Abschnitt zu Perücken und Zweithaar.
Konzeptentwurf Nummer drei: eine Kunst- und Bauschlosserei.
Freitag: Rückblick
Es wurde real. Alle zehn lokalen Unternehmen wurden angerufen. Auch wenn es keinen direkten Auftrag gab, kam die Erkenntnis: Es ist gar nicht so schlimm, und eigentlich waren alle freundlich am Telefon. Das hat dem Vorstandsvorsitzenden Tim sehr geholfen, den Sprung vom Keyboard zum Hörer zu meistern und direkt Leute anzurufen. Danke, Alvin, für die gute Vorarbeit!
Zum Abschluss: Rückblick und Feedbackrunde.
Ich hab gelernt, wie man mit KI-Agenten arbeitet und ihnen Aufgaben gibt. Außerdem hab ich mit Replit eigene Webseiten gebaut und mit Claude Code verbessert. Ich hab gemerkt, dass man einfach Sachen ausprobieren muss und dabei echt viel lernt. Man muss nicht direkt alles können, sondern einfach anfangen und schauen, was klappt.
— Alvin
Was wir gelernt haben (alle, nicht nur Alvin)
- Gute Aufträge an eine KI sind wie gute Fragen an Menschen: klar, konkret, mit Ziel.
- Prüfen schlägt Vertrauen. Agenten sind schnell, aber nicht unfehlbar. Das Vier-Augen-Prinzip gilt auch für KI-Agenten: Claude prüft Codex prüft Gemini …
- Ein frischer Blick von jemandem, der nicht „schon immer“ so arbeitet, ist Gold wert.
- Einfach mal den Hörer abnehmen und anrufen führt schnell zu Klarheit und schafft neue Kontakte.
Du willst auch?
Der KI Klub Werder ist ein gemeinnütziger Verein für praktische KI. Wenn Du Schüler:in bist und ein Praktikum suchst oder Du Eltern- bzw. Lehrkraft bist: Schreib uns an admin@ki-klub-werder.de.
KI — dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von Alvin und uns durchgesehen. Die gezeigten Konzeptseiten enthalten KI-generierte Inhalte.